Nachhaltiges Bauen ist längst mehr als ein Trend – es ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Zukunftssicherung unserer Regionen. Ein entscheidender Hebel ist die Wahl der Baustoffe: Je nachdem, aus welchem Material ein Haus errichtet wird, lassen sich die Ökobilanz und das Wohnklima entscheidend beeinflussen. Regionale Baustoffe punkten mit kurzen Transportwegen, fördern die heimische Wertschöpfung und vermindern den Energieeinsatz für Anlieferung und Herstellung. Ein besonders spannender Baustoff ist Porenbeton: Der massive, aber leichte Stein besteht überwiegend aus natürlichen Rohstoffen und bietet gleichzeitig hervorragende Wärmedämmwerte.
Der folgende Ratgeber erklärt, warum regionale Baumaterialien für den Hausbau sinnvoll sind, welche Vorteile Porenbeton als nachhaltiger Baustoff bietet und wie ZET Massivhaus als Town & Country Haus Lizenzpartner in den Landkreisen Elbe‑Elster und Teltow‑Fläming (Brandenburg) diese Vorzüge nutzt. Ziel ist es, Bauinteressierte, Familien und umweltbewusste Bauherren zu inspirieren, mit lokalen Ressourcen klimafreundlich und wirtschaftlich zu bauen.
Was bedeutet „regional bauen“?
Beim regionalen Bauen stammen die wesentlichen Materialien aus der näheren Umgebung. Das hat mehrere Vorteile:
- Kurze Transportwege und reduzierte Emissionen: Der Einsatz regionaler Baustoffe verringert die CO₂‑Belastung, weil lange Lkw‑Fahrten überflüssig werden. Wie die Initiative Massiv‑Mein‑Haus betont, verursachen kurze Transportwege weniger CO₂‑ und Feinstaub‑Emissionen sowie weniger Verkehrslärm. Mineralische Baustoffe sind in Deutschland regional verfügbar und tragen so zu einer positiven Klimabilanz bei.
- Verlässliche Lieferketten: Regionale Produzenten sorgen für stabile Lieferzeiten, insbesondere in Zeiten globaler Lieferengpässe. Auch in Krisenzeiten bleiben Baumaterialien aus Deutschland verfügbar.
- Lokale Wertschöpfung: Durch die Verwendung regionaler Materialien werden heimische Steinbrüche und Baustoffwerke unterstützt, Arbeitsplätze gesichert und das Handwerk vor Ort gestärkt.
- Regionale Expertise: Bauherren profitieren von der Erfahrung regionaler Unternehmen, die mit lokalen Baustoffen und klimatischen Bedingungen vertraut sind.
Porenbeton im Fokus – ein nachhaltiger Baustoff aus der Region
Natürlich & ressourcenschonend hergestellt
Die Basis von Porenbeton sind Quarzsand, Zement, Kalk und Wasser. Als Treibmittel wird lediglich eine geringe Menge Aluminium zugesetzt, das als Recyclingprodukt gewonnen wird. Durch die chemische Reaktion bilden sich viele kleine Luftporen. Das Ergebnis: ein Baustein, der zu rund 80 % aus Luft besteht und dadurch sehr leicht ist. Aus einem Kubikmeter Rohmaterial entstehen bis zu fünf Kubikmeter Porenbeton – eine optimale Nutzung der Ressourcen.
Die Rohstoffe werden meist regional abgebaut. Porenbetonwerke werden in der Nähe von geeigneten Sandvorkommen errichtet, sodass der Sandabbau mit kurzen Transportwegen erfolgen kann. Die Produktion ist im Vergleich zu anderen Baustoffen energieeffizient. Zudem wird bei der Herstellung recyceltes Porenbetonmaterial (Verschnittreste) wieder in die Rohmischung gegeben.
Ein weiterer ökologischer Vorteil: Die im Material enthaltenen Kalziumverbindungen binden im Laufe der Nutzung Kohlendioxid aus der Luft. Die Fraunhofer‑Studie „Recarbonatisierung von Mauerwerk“ bestätigt, dass zement- und kalkgebundene Baustoffe wie Porenbeton das bei der Herstellung freigesetzte CO₂ später wieder aufnehmen und dauerhaft speichern. In den seit 1970 errichteten Gebäuden aus Porenbeton, Kalksandstein und Leichtbeton sind bereits rund 31 Millionen Tonnen CO₂‑Äquivalente gebunden. Über 50 Jahre Nutzungszeit können pro Tonne Mauerwerk bis zu 150 kg CO₂‑Äquivalente gespeichert werden.
Produktion in der Region
Porenbeton wird nicht nur aus lokalen Rohstoffen hergestellt – die Werke selbst befinden sich in vielen Regionen Deutschlands. Die PORIT‑Gruppe, zu der mehrere mittelständische Baustoffproduzenten gehören, betreibt insgesamt vier Porenbetonwerke. Der Standort Baustoffwerke Havelland in Oranienburg (Brandenburg) fertigt Porenbeton für Ostdeutschland, weitere Werke liegen in Rodgau (Hessen), Surwold (Niedersachsen) und Haltern am See (Nordrhein‑Westfalen). Für Bauherren in den Landkreisen Elbe‑Elster und Teltow‑Fläming sind dadurch besonders kurze Lieferwege garantiert – ein echter Vorteil gegenüber importierten Baustoffen.
Geringes Gewicht – geringere Transportenergie
Dank eines Porenanteils von bis zu 90 % besitzt Porenbeton eine sehr niedrige Rohdichte; die Steine sind dadurch wesentlich leichter als andere massive Baustoffe. Das spart nicht nur Material, sondern reduziert auch den Energiebedarf beim Transport. Bauunternehmen können größere Mengen auf einmal transportieren, was die CO₂‑Bilanz weiter verbessert.
Kreislauffähig und recycelbar
Porenbeton wird nicht nur aus wiederverwertbaren Rohstoffen hergestellt. Im Rückbau kann das Material vollständig recycelt werden. Produktionsreste und Schnittabfälle lassen sich direkt der Produktion zuführen. Altmaterial kann zu Granulat verarbeitet oder im Straßenbau eingesetzt werden. Laut Experten bietet Porenbeton die Möglichkeit, CO₂ zu speichern und zugleich in eine Kreislaufwirtschaft eingebunden zu werden.
Was ist Porenbeton? – eine Infobox
Eigenschaft | Werte/Informationen |
Rohstoffe | Quarzsand, Kalk, Zement, Wasser plus ca. 0,05 % Aluminium als Treibmittel |
Porenanteil & Dichte | Poreanteil bis 90 %; Rohdichte 300–800 kg/m³, je nach Einsatzbereich |
Wärmeleitfähigkeit (λ) | ca. 0,08 W/(m·K) bei Rohdichte 0,30 – 0,40 g/cm³; Wärmedurchgangskoeffizient U ≈ 0,18–0,21 W/(m²·K) bei 36,5–42,5 cm Wandstärke |
Druckfestigkeit | Druckfestigkeitsklasse etwa 2–8 N/mm² |
Wasserdampfdiffusionszahl (μ) | etwa 5–15, hohe Dampfdurchlässigkeit |
Brandschutz | Nicht brennbar, Baustoffklasse A1 |
Recycling | Produktionsreste werden wiederverwertet; Altporenbeton lässt sich vollständig recyceln und zu Granulat verarbeiten |
Lebensdauer | Massive Porenbetonhäuser erreichen Nutzungsdauern von mehr als 100 Jahren |
Vorteile von Porenbeton für Bauherren
Hervorragende Wärmedämmung und Energieeffizienz
Durch die luftgefüllten Poren weist Porenbeton eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit auf. Steine der Rohdichteklassen 0,30–0,40 besitzen Lambda‑Werte ab 0,08 W/(m·K). Eine monolithische, innen und außen verputzte Porenbetonwand mit 36,5 cm Stärke erreicht einen U‑Wert von 0,21 W/(m²·K); bei 42,5 cm sind es 0,18 W/(m²·K). Damit erfüllen Porenbeton-Außenwände die Anforderungen des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen.
Die hohen Wärmespeicherfähigkeiten der massiven Wände tragen dazu bei, Temperaturunterschiede auszugleichen: Die Räume bleiben im Sommer angenehm kühl und im Winter länger warm. Durch den geringen Heizbedarf sinken die Energiekosten über Jahrzehnte hinweg. Bauherren profitieren außerdem von attraktiven Förderungen (KfW‑ und Effizienzhaus-Programme), da Porenbeton ideale Voraussetzungen für EH 40/55‑Häuser bietet.
Feuchtigkeitsregulierung und gesundes Raumklima
Porenbeton ist diffusionsoffen. Seine Wasserdampf‑Diffusionszahl μ liegt im Bereich 5–15. Das ermöglicht einen natürlichen Ausgleich von Feuchtigkeit, ohne dass es zu Feuchtestau kommt. In Kombination mit der massiven Bauweise entstehen ausgeglichene Temperaturen der Innenoberflächen, was das Risiko von Schimmelbildung reduziert.
Massiv, langlebig und formstabil
Trotz seines geringen Gewichts besitzt Porenbeton eine hohe Tragfähigkeit; die Druckfestigkeitsklasse liegt typischerweise zwischen 2 und 8 N/mm². Häuser aus Porenbeton gelten als äußerst langlebig. Laut ZET Massivhaus haben Massivhäuser eine Lebensdauer von mindestens 100 Jahren. Diese Langlebigkeit sorgt für hohe Wertbeständigkeit und niedrigen Sanierungsbedarf.
Brandschutz und Schallschutz
Porenbeton besteht ausschließlich aus mineralischen Bestandteilen und ist deshalb nicht brennbar. Er gehört zur Baustoffklasse A1 und entwickelt im Brandfall keine giftigen Gase. Auch der Schallschutz ist besser als oft angenommen: Durch die poröse Struktur werden Schallwellen absorbiert und in Wärme umgewandelt.
Einfache Verarbeitung – weniger Bauzeit und Kosten
Das geringe Gewicht erleichtert Transport und Verarbeitung. Große Steinformate und die Verlegung im Dünnbettmörtel verkürzen die Bauzeit. Ytong‑Steine lassen sich leicht sägen, bohren und fräsen, was die Baustellenlogistik vereinfacht. Dadurch sparen Bauherren Arbeitszeit und Kosten.
Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung
Porenbeton wird aus natürlichen, nachhaltigen Rohstoffen hergestellt und benötigt beim Abbau kaum energieintensive Verfahren. Der Herstellungsprozess ist energieeffizient und verursacht im Vergleich zu vielen anderen Mauersteinen niedrigere CO₂‑Emissionen. Dank seiner Langlebigkeit müssen Bauwerke seltener erneuert werden, was wiederum Ressourcen spart. Altmaterial kann vollständig recycelt werden, wodurch Rohstoffe geschont und Abfälle vermieden werden.
Nachhaltigkeit über den Rohstoff hinaus
Lange Lebensdauer und Werterhalt
Ein Massivhaus aus Porenbeton ist eine wertbeständige Investition. ZET Massivhaus weist darauf hin, dass Massivhäuser eine Lebensdauer von über 100 Jahren besitzen, während Fertighäuser nach 70–90 Jahren größere Instandhaltungen benötigen. Die robuste Bauweise bietet über Jahrzehnte hohen Werterhalt und reduziert den Bedarf an Renovierungen – das schützt Ressourcen und spart Geld.
Kombination mit moderner Haustechnik
Massivbauten aus Porenbeton sind ideale Partner für Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Lüftungssysteme. Die hohe Wärmespeicherfähigkeit des Materials ermöglicht es, erneuerbare Energie effizient zu nutzen. Wenn Photovoltaikmodule und Wärmepumpen installiert werden, können Häuser sogar mehr Energie produzieren, als sie verbrauchen. Die Initiative Massiv‑Mein‑Haus beschreibt, dass innovative Massivbaustoffe kombiniert mit PV‑Anlagen und Wärmepumpen Hausbesitzer unabhängig von Energiemärkten machen und aktiv zum Klimaschutz beitragen.
Reduzierter Heizbedarf und geringe Nachdämmung
Dank der hervorragenden Dämmwerte benötigen Porenbetonhäuser wenig zusätzliche Dämmung. Eine monolithische Außenwand reicht aus, um die Anforderungen des GEG zu erfüllen. Das spart Materialien und verhindert spätere Nachdämmungen, die Umweltbelastungen verursachen würden. Durch die geringen Wärmeverluste sinkt der Heizenergiebedarf drastisch.
Recarbonatisierung: CO₂‑Speicherung über den Lebenszyklus
Mineralische Mauersteine wie Porenbeton nehmen im Laufe ihres Lebens wieder CO₂ aus der Luft auf. Die Fraunhofer‑Studie zeigt, dass Mauerwerk über 50 Jahre hinweg pro Tonne Material bis zu 150 kg CO₂‑Äquivalente speichern kann. In Deutschland sind bereits heute 31 Mio. t CO₂‑Äquivalente in Gebäuden aus Kalksandstein, Leichtbeton und Porenbeton gebunden. Diese Speicherwirkung bleibt selbst beim Rückbau erhalten und verbessert die Gesamtökobilanz.
Wie ZET Massivhaus nachhaltig mit Porenbeton baut
ZET Massivhaus GmbH ist Town & Country Haus Lizenzpartner für die Landkreise Elbe‑Elster und Teltow‑Fläming. Als regionales Unternehmen baut ZET Massivhaus schlüsselfertige Massivhäuser aus Porenbeton und setzt dabei konsequent auf nachhaltige Bauweise. Einige Besonderheiten:
Energieeffiziente Gebäudehülle
Die Häuser von ZET Massivhaus werden „Stein auf Stein“ mit Porenbeton errichtet. Dadurch erreichen sie bereits im Standard hervorragende Dämmwerte und erfüllen die Anforderungen des GEG. Die massiven Wände speichern Wärme und bieten im Sommer Schutz vor Hitze. In Kombination mit effizienten Heizanlagen können Förderstandards wie EH40 oder EH55 erreicht werden, was Eigentümer zur Nutzung der KfW‑Förderprogramme berechtigt.
Schutzbrief, Festpreis und regionale Partner
Town & Country Häuser zeichnen sich durch einen umfangreichen Schutzbrief aus. Dieser sichert Bauherren gegen Preissteigerungen, Bauverzögerungen und mangelhafte Ausführung ab. ZET Massivhaus arbeitet dabei mit regionalen Handwerksbetrieben und Lieferanten zusammen, um die Wertschöpfung in Brandenburg zu halten. Der verwendete Porenbeton stammt aus regionalen Werken wie dem PORIT‑Werk in Oranienburg, wodurch die Transportwege kurz sind.
Beratung zu Förderstandards und umweltschonender Haustechnik
Die Experten von ZET Massivhaus beraten ihre Kunden zu den aktuellen KfW‑ und Effizienzhaus-Standards. Sie planen Häuser, die optimal für den Einsatz von Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Regenwassernutzung vorbereitet sind. Dadurch kann der Energieverbrauch weiter reduziert und der ökologische Fußabdruck verbessert werden.
Nachhaltigkeit als Haltung
Nachhaltigkeit ist für ZET Massivhaus keine Marketingfloskel, sondern integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Durch den Einsatz regionaler Baustoffe, die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und die Förderung klimafreundlicher Haustechnik trägt das Unternehmen aktiv dazu bei, die Region ökologisch zu gestalten. Für Bauherren bedeutet das: ein klimafreundliches Zuhause, das zugleich wertbeständig und zukunftssicher ist.
Regional bauen, Umwelt und Geldbeutel schützen
Wer mit lokalen Ressourcen baut, schützt die Umwelt, stärkt die regionale Wirtschaft und profitiert finanziell. Porenbeton ist der ideale Baustoff für klimabewusste Bauherren: Er besteht aus natürlichen Rohstoffen, wird regional produziert, besitzt hervorragende Dämmwerte und ist dauerhaft recycelbar. Dank seiner geringen Wärmeleitfähigkeit lassen sich GEG‑ und Effizienzhaus-Standards ohne zusätzliche Dämmung erreichen. Über seinen Lebenszyklus bindet Porenbeton sogar CO₂, wodurch er einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leistet.
ZET Massivhaus nutzt diese Vorteile und bietet Bauherren in Elbe‑Elster und Teltow‑Fläming moderne, energieeffiziente Häuser aus Porenbeton. Ob Familie, Paar oder Rückkehrer – wer klimafreundlich bauen möchte, findet bei ZET Massivhaus einen verlässlichen Partner. Jetzt ist die beste Zeit, sich beraten zu lassen, ein Musterhaus aus Porenbeton zu besichtigen und den Grundstein für ein nachhaltiges Zuhause zu legen.





